Entkoffeinierter Kaffee: ungesund oder gesund?

Entkoffeinierter Kaffee: ungesund oder gesund?

Par Rédaction Mush n Go - 21 September 2026

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Kaffee

Entkoffeinierter Kaffee

ungesund oder gesund?

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Von der Mush-n-Go-RedaktionVeröffentlicht am 21. September 202615 Min. Lesezeit

Kaffee und Koffein

Entkoffeinierter Kaffee ist für gesunde Erwachsene nicht gefährlich. Er behält den Großteil der Polyphenole des Kaffees, bei nur wenigen Milligramm Koffein pro Tasse. Die eigentliche Frage ist das Verfahren: Manche Entkoffeinierte werden mit Dichlormethan behandelt, einem in Europa geregelten Lösungsmittel. Die Verfahren mit Wasser oder CO2 vermeiden es.

0,1 %Koffein in einer entkoffeinierten Bohne
≈ 14 mgpro Tasse Entkoffeinierter, höchstens
2 mg/kgder europäische Grenzwert
20 mgKoffein pro Tasse Brainstoorm
Weniger Koffein

Brainstoorm

Unser Pilzkaffee: eine Basis aus gerösteter Zichorie, 6.040 mg Wirkstoffe pro Tasse und nur 20 mg NewCaff®-Koffein. Keine Entkoffeinierung, also kein Lösungsmittel.

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Was ist Entkoffeinierter?

Ein echter Kaffee, ohne (fast) sein Koffein.

Entkoffeinierter Kaffee ist Kaffee. Dieselben Bohnen, dieselben Sorten, dieselbe Röstung. Der einzige Unterschied liegt vor der Röstung: Der grünen Bohne wird nahezu das gesamte Koffein entzogen, danach wird sie getrocknet und wie jede andere geröstet.

Der Ausdruck «koffeinfrei» ist also irreführend. Ein Entkoffeinierter enthält immer etwas Koffein, wenig, aber real. Und genau das interessiert die, die ihn suchen: Geschmack und Geste des Kaffees behalten, ohne die Wirkung einer klassischen Tasse auf Schlaf, Herz oder Nervosität.

Was es ist
Kaffee, dem vor der Röstung an der grünen Bohne das Koffein entzogen wurde
Verbleibendes Koffein
Höchstens 0,1 % in der gerösteten Bohne, 0,3 % im Trockenextrakt eines löslichen Kaffees
Pro Tasse
Wenige Milligramm, gegenüber 80 bis 90 mg bei einem Espresso oder Filterkaffee
Verfahren
Direktes oder indirektes Lösungsmittel, Wasser, überkritisches CO2
Was er behält
Den Großteil der Polyphenole und Aromen des Kaffees, mit je nach Verfahren unterschiedlichem Geschmacksverlust
Erfunden
Anfang des 20. Jahrhunderts in Bremen, vom deutschen Kaufmann Ludwig Roselius

Eine Arabica-Bohne enthält von Natur aus etwa 1,2 % Koffein, eine Robusta fast das Doppelte. Unter 0,1 % zu kommen heißt, rund 97 % des ursprünglichen Koffeins zu entfernen, bei Robusta noch mehr.

Wie er hergestellt wird

Vier Wege, das Koffein zu entfernen.

Koffein ist in Wasser und in bestimmten Lösungsmitteln löslich. Alle Verfahren beruhen auf demselben Prinzip: die grünen Bohnen mit Dampf oder Wasser quellen lassen und dann das Koffein aus der Bohne herausziehen, ohne den Rest mitzunehmen. Der Unterschied liegt darin, was diese Arbeit leistet.

Das erste industrielle Verfahren, um 1903 von Ludwig Roselius entwickelt, nutzte Benzol, ein wegen seiner Toxizität längst aufgegebenes Lösungsmittel. Heute existieren vier Verfahrensfamilien nebeneinander.

Verfahren Was das Koffein entfernt Was man wissen sollte
Direktes Lösungsmittel Dichlormethan oder Ethylacetat, im Kontakt mit den angefeuchteten Bohnen Das verbreitetste und günstigste. Das Lösungsmittel verdampft beim Trocknen und Rösten größtenteils.
Indirektes Lösungsmittel Wasser, danach ein Lösungsmittel, das dieses Wasser behandelt, außerhalb der Bohnen Die Bohnen berühren das Lösungsmittel nicht direkt. Das entkoffeinierte Wasser kehrt mit seinen Aromen zu den Bohnen zurück.
Mit Wasser Wasser und ein Aktivkohlefilter Kein chemisches Lösungsmittel. In der Schweiz entwickelt und ab den 1980er-Jahren industrialisiert.
Überkritisches CO2 Kohlendioxid unter hohem Druck Kein chemisches Lösungsmittel, sehr selektiv für Koffein. In Deutschland in den 1970er-Jahren entwickelt.

Ethylacetat verdient eine Präzisierung. Es wird manchmal als «natürliches» Verfahren dargestellt, weil dieses Molekül in Früchten vorkommt und aus Zuckerrohr gewonnen werden kann. Es bleibt aber ein Lösungsmittel. Ein Kaffee mit der Angabe «natürlich entkoffeiniert» ist nicht zwangsläufig ein Kaffee ohne Lösungsmittel.

Jedes Verfahren wirkt sich auch auf den Geschmack aus: Ein Teil der Aromavorstufen geht mit dem Koffein verloren, daher der oft als flacher empfundene Entkoffeinierte. Die Verfahren mit Wasser und CO2 gelten als geschmacksschonender, doch die Qualität der Ausgangsbohne und die Frische der Röstung zählen mindestens ebenso viel.

Die Frage der Lösungsmittel

Dichlormethan: was man wirklich weiß.

Wenn jemand «entkoffeinierter Kaffee ungesund» oder «Entkoffeinierter schädlich» sucht, geht es fast immer darum. Dichlormethan, auch Methylenchlorid genannt, ist ein industrielles Lösungsmittel, das Koffein sehr wirksam extrahiert. Es wird auch in Farbentfernern und in der Chemie eingesetzt. Zum Weiterlesen: unsere Rezepte für Pilzgetränke.

2014 stufte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) es in die Gruppe 2A ein, «wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen». Diese Einstufung betrifft die Gefährlichkeit des Moleküls, untersucht vor allem bei Beschäftigten, die es in hohen Dosen einatmen. Für sich genommen sagt sie nichts über das Risiko durch Spuren in einer Tasse Kaffee.

Denn um Spuren geht es. Dichlormethan siedet bei etwa 40 °C, und die Röstung übersteigt 200 °C: Das meiste verdampft lange, bevor der Kaffee in Ihrer Küche ankommt. Für den Rest begrenzt die europäische Richtlinie 2009/32/EG über Extraktionslösungsmittel die Rückstände auf 2 mg pro Kilo gerösteten Kaffee.

Was man zu den Lösungsmitteln wissen sollte

  • Dichlormethan ist in Europa zur Entkoffeinierung von Kaffee zugelassen, mit einem Rückstandsgrenzwert von 2 mg/kg im gerösteten Kaffee.
  • Seine Einstufung als «wahrscheinlich krebserzeugend» betrifft vor allem die berufliche Exposition durch Einatmen, in Dosen ohne Vergleich zu einer Tasse Kaffee.
  • Bis heute hat keine Studie ein Risiko bei Trinkerinnen und Trinkern von Entkoffeiniertem durch diese Rückstände gezeigt. Das Vorsorgeprinzip bleibt eine legitime persönliche Entscheidung.
  • Wenn Sie es vermeiden möchten, wählen Sie ein Verfahren mit Wasser oder CO2, das auf der Verpackung angegeben ist.

Entkoffeinierter Kaffee: ungesund?

Was die großen Studien zum entkoffeinierten Kaffee sagen.

Am besten beurteilt man, ob entkoffeinierter Kaffee schädlich ist, indem man ansieht, was mit Menschen geschieht, die ihn über Jahre trinken. Mehrere große Kohorten haben Trinkende von klassischem und von entkoffeiniertem Kaffee genau getrennt. Das sind die solidesten Arbeiten.

Ding et al., 2014 · Metaanalyse

28 prospektive Studien, über eine Million Teilnehmende. Je höher der Kaffeekonsum, desto niedriger das Risiko für Typ-2-Diabetes, und dieser Zusammenhang fand sich auch beim entkoffeinierten Kaffee.

Loftfield et al., 2018 · UK Biobank

Fast 500.000 britische Erwachsene, rund zehn Jahre begleitet. Kaffee zu trinken war mit einer etwas niedrigeren Sterblichkeit verbunden, auch beim entkoffeinierten Kaffee, unabhängig davon, wie schnell die Einzelnen Koffein abbauen.

McCusker et al., 2006 · Laboranalysen

Entkoffeinierte aus Laden und Gastronomie, einzeln analysiert. Die meisten enthielten Koffein, bis zu etwa 14 mg pro großer Tasse. Wenig, aber nicht null.

Es sind Beobachtungsstudien: Sie zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen. Doch sie stimmen in einem Punkt überein. Nichts in diesen Daten weist entkoffeinierten Kaffee als gefährlich für die Allgemeinbevölkerung aus. Die Vorsichtsmaßnahmen betreffen Einzelfälle, die wir weiter unten aufführen. Die vollständigen Quellen stehen am Ende des Artikels.

Die Vorteile des Entkoffeinierten

Die Vorteile des entkoffeinierten Kaffees, ohne Übertreibung.

Kaffee ist nicht nur Koffein. Er enthält Hunderte Verbindungen, darunter Polyphenole namens Chlorogensäuren, die zu den am meisten konsumierten Antioxidantien in der europäischen Ernährung zählen. Die Entkoffeinierung entfernt einen Teil davon, doch der Entkoffeinierte bleibt eine beachtliche Quelle.

Sein konkretester Vorteil ist einfach: das Kaffeeritual behalten, ohne die Wirkung des Koffeins. Das ändert sich damit.

Kriterium Klassischer Kaffee Entkoffeinierter Kaffee
Koffein pro Tasse Etwa 80 bis 90 mg Wenige Milligramm
Polyphenole Ja Ja, etwas weniger
Schlaf Kann ihn stören, selbst sechs Stunden vorher getrunken Deutlich weniger Wirkung, außer bei sehr Empfindlichen
Nervosität, Herzklopfen Bei hohen Dosen möglich Selten
Säure, Magen Kann stören Kann ebenfalls stören
Geschmack Vollständig Oft etwas flacher

Der Entkoffeinierte ist kein Heilmittel. Er ist ein Kaffee mit weniger Koffein, der die Vorzüge und die Grenzen des Kaffees behält.

Das verbleibende Koffein

Wie viel Koffein enthält ein entkoffeinierter Kaffee?

Die Vorschrift setzt eine Obergrenze für die Bohne, nicht für die Tasse. In der Praxis hängt alles von der Ausgangsbohne, dem Verfahren, der verwendeten Kaffeemenge und dem Tassenvolumen ab.

Die publizierten Analysen geben eine Größenordnung: 0 bis etwa fünfzehn Milligramm pro Tasse, die meisten Entkoffeinierten im unteren Bereich dieser Spanne. Zur Einordnung hier einige Richtwerte aus den von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichten Werten.

Getränk Koffein Portion
Entkoffeinierter Kaffee 0 bis etwa 14 mg Eine Tasse
Brainstoorm 20 mg Eine Tasse (Dosis 6 g)
Milchschokolade 10 mg 50 g
Tee 50 mg 220 ml
Espresso 80 mg 60 ml
Filterkaffee 90 mg 200 ml

Anders gesagt: Vier oder fünf Entkoffeinierte über den Tag bleiben deutlich unter einem einzigen Espresso. Für die allermeisten Menschen stellt das Restkoffein im Entkoffeinierten kein Problem dar.

Schwangerschaft, Schlaf, Blutdruck …

Der Entkoffeinierte je nach Ihrer Situation.

Schwanger, am Abend, mit hohem Blutdruck oder empfindlichem Magen: Hier die Antworten, Situation für Situation.

In der Schwangerschaft

Die EFSA empfiehlt, in Schwangerschaft und Stillzeit 200 mg Koffein pro Tag nicht zu überschreiten. Mit Entkoffeiniertem bleiben Sie weit darunter, auch bei mehreren Tassen. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrer Ärztin.

Abends, zum Schlafen

Ein Entkoffeinierter nach dem Abendessen hat in der Regel keine spürbare Wirkung auf den Schlaf. Bei sehr empfindlichen Menschen können diese wenigen Milligramm genügen: Dann ist abends ein Getränk ganz ohne Koffein besser.

Blutdruck und Herz

Koffein kann bei manchen den Blutdruck vorübergehend anheben. Der Entkoffeinierte enthält dafür zu wenig. Wenn Sie wegen Bluthochdruck in Behandlung sind, bleibt der Rat Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes maßgeblich.

Magen und Reflux

Der Entkoffeinierte bleibt ein Kaffee: Er ist sauer und regt die Magensaftbildung an. Wenn er Ihnen Sodbrennen oder Blähungen macht, ist nicht allein das Koffein schuld.

Eisenaufnahme

Die Polyphenole des Kaffees, auch im Entkoffeinierten, verringern die Aufnahme von pflanzlichem Eisen. Bei einem Mangel trinken Sie ihn mit Abstand zu den Mahlzeiten, eine Stunde davor oder danach.

Cholesterin

Ungefilterter Kaffee (Pressstempelkanne, türkisch) liefert Verbindungen, Cafestol und Kahweol, die das LDL-Cholesterin erhöhen können. Koffein hat damit nichts zu tun: Auch ein ungefilterter Entkoffeinierter ist betroffen.

Ein Irrtum, den man ausräumen sollte: Entkoffeinierter macht nicht dick. Eine Tasse schwarzer Kaffee, entkoffeiniert oder nicht, liefert kaum Kalorien. Zucker, Milch und Sirupe machen den Unterschied.

Einen Entkoffeinierten ohne Lösungsmittel wählen

Drei Schritte, um richtig zu wählen.

Die ideale Marke für entkoffeinierten Kaffee ohne Lösungsmittel gibt es nicht: Entscheidend ist das Verfahren, und es muss auf der Packung stehen. So finden Sie es im Regal oder online, in weniger als einer Minute.

1

Lesen Sie das Verfahren

Suchen Sie «mit Wasser entkoffeiniert», «Swiss Water Process» oder «mit CO2». Ohne Angabe ist ein Lösungsmittel wahrscheinlich.

2

Misstrauen Sie vagen Angaben

«Natürlich entkoffeiniert» kann Ethylacetat meinen, das ein Lösungsmittel bleibt. Nur Wasser und CO2 sind frei davon.

3

Schauen Sie auf die Bohne

Ein guter, frisch gerösteter Arabica ergibt einen deutlich besseren Entkoffeinierten. Ganze Bohnen oder frisch Gemahlenes bewahren die Aromen besser.

Für entkoffeinierte Kaffeekapseln gilt dieselbe Regel: Das Verfahren muss auf der Schachtel oder in der Produktbeschreibung stehen. Und das Bio-Siegel allein garantiert keine Lösungsmittelfreiheit.

  • Das Entkoffeinierungsverfahren ist klar angegeben.
  • Es handelt sich um Wasser oder CO2, wenn Sie jedes Lösungsmittel vermeiden wollen.
  • Herkunft und Sorte des Kaffees sind angegeben.
  • Das Röstdatum ist aktuell, oder die Packung ist gut verschlossen.
  • Der Geschmack gefällt Ihnen: Ein Entkoffeinierter, den Sie nicht mögen, hält nicht lange.

Die Alternativen zum Entkoffeinierten

Weniger Koffein, ohne Entkoffeinierung.

Manche Getränke haben nie Koffein enthalten, andere enthalten eine bewusst gewählte kleine Dosis. Sie umgehen die Verfahrensfrage, weil nichts entfernt wird.

Die Zichorie. Geröstete Wurzel von Cichorium intybus, von Natur aus koffeinfrei. In Frankreich zu Beginn des 19. Jahrhunderts populär geworden, als Kaffee knapp war, hat sie einen runden, leicht bitteren Geschmack, der an Kaffee erinnert. Sie liefert außerdem Inulin, einen Ballaststoff. Alles über Zichorie und ihre Verwendung.

Der Pilzkaffee. Brainstoorm geht von einer Basis aus gerösteter Zichorie aus, der wir Lion's Mane, Cordyceps und Chaga zu je 1.000 mg, 3.000 mg Maca und Ashwagandha zusetzen, also 6.040 mg Wirkstoffe pro Tasse. Das Koffein wird nicht entfernt: Es wird zugesetzt, 20 mg pro Tasse, in mikroverkapselter NewCaff®-Form. Wenn Sie das Prinzip neu entdecken, lesen Sie zuerst was ein Pilzkaffee ist.

Null Koffein, in Kapseln. Für alle, die Koffein ganz weglassen wollen, vereint Energie Cordyceps, Maca, Ingwer und Vitamin C, ohne Koffein. Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei.

« Ich war skeptisch und bin am Ende überzeugt. Weniger Koffein und trotzdem Energie und eine gleichmäßige Stimmung »

★★★★★Maïté S., 4. April 2026 · Brainstoorm

« ich hatte Bauchschmerzen vom normalen Kaffee, jetzt ist der Bauch abgeschwollen und ich bin fit »

★★★★★Sonia L., 27. August 2026 · Brainstoorm

Jeder Mensch ist anders: Diese Bewertungen beschreiben die Erfahrung unserer Kundinnen und Kunden, aus dem Französischen übersetzt und nicht überarbeitet, kein garantiertes Ergebnis. Für einen vollständigen Überblick siehe unseren Ratgeber Kaffee-Ersatz.

Entkoffeinierter oder Pilzkaffee

Zwei Wege, beim Koffein vom Gas zu gehen.

Der eine entzieht einem Kaffee das Koffein. Der andere geht von einer anderen Basis aus und setzt Wirkstoffe zu. So unterscheiden Sie sie.

Kriterium Entkoffeinierter Kaffee Brainstoorm
Basis Entkoffeinierte Kaffeebohnen Geröstete Zichorie
Koffein 0 bis etwa 14 mg, schwankend 20 mg, in jeder Tasse gleich dosiert
Lösungsmittel Je nach Verfahren Keines, es wird nichts entkoffeiniert
Zugesetzte Wirkstoffe Keine Lion's Mane, Cordyceps, Chaga, Maca, Ashwagandha: 6.040 mg
Geschmack Kaffee, oft flacher Kaffeegeschmack, ohne jeden Pilzgeschmack
Zubereitung Maschine, Filter, Pressstempelkanne Eine Dosis von 6 g, heiß oder kalt, mit Wasser oder Milch

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Sollte man umsteigen?

Entkoffeinierter Kaffee ist etwas für Sie, wenn …

Es gibt keinen Zwang, auf Entkoffeinierten umzusteigen: Für die meisten Erwachsenen bleiben drei oder vier klassische Kaffees pro Tag innerhalb der EFSA-Richtwerte. Interessant wird der Entkoffeinierte, wenn das Koffein Sie mehr kostet, als es Ihnen gibt.

  • Sie schlafen an Tagen schlechter, an denen Sie nachmittags Kaffee trinken.
  • Sie spüren Nervosität, Herzklopfen oder feuchte Hände nach zwei Tassen.
  • Sie sind schwanger oder stillen und wollen Ihre Tasse behalten, ohne zu zählen.
  • Sie mögen Geschmack und Geste des Kaffees, nicht unbedingt seine Wirkung.
  • Sie wollen das Koffein schrittweise reduzieren, ohne alles auf einmal wegzulassen.

Wenn Sie der letzte Punkt anspricht: Eine Mischung halb Kaffee, halb Entkoffeinierter über einige Wochen ist ein guter Weg zu reduzieren, ohne die Kopfschmerzen des Koffeinentzugs zu erleiden. Und wenn Sie wissen wollen, was ein Pilzkaffee in dieser Rolle wirklich taugt: Wir haben unsere ehrliche Einschätzung zu seiner Wirkung und seinen Grenzen geschrieben.

Ihre Fragen

Alles, was man uns zum entkoffeinierten Kaffee fragt.

Ist entkoffeinierter Kaffee ungesund?

Nein, nicht für gesunde Erwachsene. Die großen Beobachtungsstudien zeigen keine besondere Gefahr durch entkoffeinierten Kaffee. Der einzige diskutierte Punkt sind Lösungsmittelspuren bestimmter Verfahren, in Europa auf 2 mg/kg gerösteten Kaffee begrenzt. Die Verfahren mit Wasser oder CO2 vermeiden sie.

Enthält entkoffeinierter Kaffee Koffein?

Ja, etwas. Die geröstete Bohne darf bis zu 0,1 % enthalten, und publizierte Analysen haben 0 bis etwa 14 mg pro Tasse gemessen, gegenüber 80 bis 90 mg bei klassischem Kaffee.

Wie wird entkoffeinierter Kaffee hergestellt?

Das Koffein wird vor der Röstung aus den grünen Bohnen entfernt, mit einem Lösungsmittel (Dichlormethan oder Ethylacetat), mit Wasser und Aktivkohle oder mit CO2 unter Druck. Danach werden die Bohnen getrocknet und normal geröstet.

Woran erkennt man einen Entkoffeinierten ohne Lösungsmittel?

Das Verfahren muss auf der Verpackung stehen. Suchen Sie «mit Wasser entkoffeiniert» oder «mit CO2». Die Angabe «natürlich entkoffeiniert» genügt nicht: Sie kann Ethylacetat meinen, das ein Lösungsmittel bleibt.

Darf man in der Schwangerschaft entkoffeinierten Kaffee trinken?

Ja, in Maßen. Die EFSA empfiehlt, in der Schwangerschaft 200 mg Koffein pro Tag nicht zu überschreiten, und ein Entkoffeinierter liefert nur wenige Milligramm. Fragen Sie für Ihren Fall Ihre Hebamme oder Ihre Ärztin.

Hält entkoffeinierter Kaffee wach?

In der Regel nicht. Sein Restkoffein ist zu niedrig, um die meisten Menschen zu stören. Sehr empfindliche Personen können es abends dennoch spüren: Dann ist ein Getränk ganz ohne Koffein sicherer.

Ist entkoffeinierter Kaffee gut für den Blutdruck?

Er enthält zu wenig Koffein, um den Blutdruck zu erhöhen, anders als klassischer Kaffee bei manchen Menschen. Bei behandeltem Bluthochdruck bleibt der Rat Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes maßgeblich.

Wirkt entkoffeinierter Kaffee harntreibend?

Sehr wenig. Die harntreibende Wirkung von Kaffee kommt vor allem vom Koffein, das im Entkoffeinierten nur in winziger Menge vorhanden ist. Eine Tasse Entkoffeinierter versorgt Sie ungefähr wie ein Glas Wasser.

Was ist der Unterschied zwischen koffeinfreiem und entkoffeiniertem Kaffee?

Umgangssprachlich dasselbe. Ein echtes «null Koffein» gibt es aber nur bei Getränken, die nie welches enthalten haben, etwa Zichorie. Ein entkoffeinierter Kaffee behält immer eine kleine Menge Koffein.

Ist Brainstoorm ein entkoffeinierter Kaffee?

Nein. Brainstoorm durchläuft keine Entkoffeinierung: Seine Basis ist geröstete Zichorie, und wir setzen 20 mg mikroverkapseltes NewCaff®-Koffein pro Tasse zu, mit 6.040 mg Wirkstoffen aus Pilzen und Pflanzen. Es ist eine koffeinarme Alternative, kein Entkoffeinierter.

Quellen

  1. McCusker R. R., Fuehrlein B., Goldberger B. A., Gold M. S., Cone E. J. (2006). Caffeine content of decaffeinated coffee. Journal of Analytical Toxicology, 30(8).
  2. Ding M., Bhupathiraju S. N., Chen M., van Dam R. M., Hu F. B. (2014). Caffeinated and decaffeinated coffee consumption and risk of type 2 diabetes: a systematic review and a dose-response meta-analysis. Diabetes Care, 37(2).
  3. Loftfield E. et al. (2018). Association of coffee drinking with mortality by genetic variation in caffeine metabolism: findings from the UK Biobank. JAMA Internal Medicine, 178(8).
  4. Internationale Agentur für Krebsforschung (2017). IARC Monographs, Band 110: Some chemicals used as solvents and in polymer manufacture (Dichlormethan, bewertet 2014).
  5. EFSA NDA Panel (2015). Scientific opinion on the safety of caffeine. EFSA Journal, 13(5). Richtlinie 2009/32/EG über Extraktionslösungsmittel.

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